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Die 2000 in der Türkei geborene Violoncellistin Şule Berna Kontaş erhielt ihren ersten musikalischen Unterricht im Alter von zehn Jahren am Staatlichen Konservatorium der Universität Istanbul. Dort zeichnete sie sich früh durch außergewöhnliche Leistungen aus und schloss sowohl ihr Bachelor- als auch ihr Masterstudium in verkürzter Studiendauer erfolgreich ab. Seit 2023 setzt sie ihre künstlerische Ausbildung im Professional Performance Master an der Folkwang Universität der Künste in Essen fort, zunächst bei Prof. Christoph Richter und derzeit bei Prof. Bonian Tian. Seit 2025 studiert sie zudem Musikpädagogik im Rahmen eines Doppelstudiums an derselben Hochschule.

Während ihrer Ausbildung wurde sie durch zahlreiche renommierte Stiftungen und Förderprogramme unterstützt, darunter die Dr. Nejat Eczacıbaşı Stiftung, die Borusan Kocabıyık Stiftung, die Türkische Ausbildungsstiftung (TEV), die Tekfen Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) sowie das Deutschlandstipendium.

Im Jahr 2022 wurde sie im Rahmen des Internationalen Istanbul Musikfestivals als „Die Frauenstars von morgen“ ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde sie von İş Sanat als „Rising Star“ benannt und trat in diesem Rahmen in mehreren Konzerten und Recitals auf.

Als Solistin gewann sie unter anderem den 1. Preis beim 18. Internationalen Wettbewerb für junge Musiker in Dobrich (Bulgarien), den 1. Preis beim Muse Music Competition in Athen (Griechenland) sowie den 3. Preis beim 11. Internationalen Wettbewerb für junge Virtuosen in Sofia (Bulgarien). Während ihres Studiums gründete sie das Obliviate Quartet, mit dem sie den 1. Preis beim 20. Internationalen Rotary Club Kammermusikwettbewerb, den 2. Preis beim Ulvi Yücelen Kammermusikwettbewerb sowie den 3. Preis beim AKOB Nationalen Kammermusikwettbewerb gewann. Seit 2025 konzertiert sie mit dem Ida Trio, das im selben Jahr den 1. Preis beim Couperin Competition erhielt.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei renommierten Cellistinnen und Cellisten wie Frans Helmerson, Jean-Guihen Queyras, Maria Kliegel, Raphael Pidoux, Xenia Jankovic, Jiří Bárta, Romain Garioud und Alexandre Lacour. Im Bereich der Kammermusik arbeitete sie unter anderem mit Suyeon Kang, Guillaume Sutre, Thomas Hoppe, Yovan Markovitch, Luc-Marie Aguera und Noémie Bialobrado zusammen.

Orchestererfahrung sammelte sie als Mitglied des Pan-Caucasian Youth Orchestra beim Tsinandali Festival sowie im Bregenzer Festspielorchester im Rahmen der Orchesterakademie der Wiener Symphoniker.

Şule Berna Kontaş spielt derzeit ein Violoncello aus dem Jahr 1854, das ihr großzügigerweise von Herrn Lefèvre über den Stiftungsfonds Talents & Violoncelles in Paris zur Verfügung gestellt wird.

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